Arthrose-Therapie mit Orthokin®
Als Arthrose wird der Abbauprozess des Gelenks bezeichnet. Im Anfangsstadium führt er zur teilweisen, im Spätstadium zur vollständigen Zerstörung des Gelenkknorpels. Die Ursache für die Abnahme des Knorpels, der als natürlicher Stoßdämpfer fungiert und unbeschwerte Bewegung ermöglicht, ist ein entzündlicher Prozess im Gelenk. Verantwortlich für die Zerstörung der Gelenkzellen ist der Stoff Interleukin-1 (IL-1), der bei Arthrose in hoher Konzentration vorhanden ist.
Bei der Orthokin®-Therapie wird der natürliche Gegenspieler des IL-1 eingesetzt, um die Zellen zu schützen. Hierbei wird das Protein Interleukin-1-Rezeptorantagonist aus dem eigenen Blut gewonnen und in das betroffene Gelenk gespritzt.
Insbesondere bei Arthrose des Kniegelenks und der Hüfte können mit der Orthokin®-Therapie gute Erfolge erzielt werden. Anwendungsbeobachtungen haben ergeben dass, bei drei Viertel der Patienten Schmerzen und Entzündung nach kurzer Zeit nachlassen. Außerdem verbesserte sich die Funktionsfähigkeit des Gelenks deutlich.
Die weltweit erste körpereigene Arthrosetherapie mit Orthokin® ist in einer klinischen Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersucht worden. Die Studie umfasste rund 400 Patienten. Ergebnis: Bei der Orthokin®-Therapie zeigte sich auch noch sechs Monate nach der Therapie der größte Behandlungserfolg.
Bei Orthokin® handelt es sich um ein körpereigenes Medikament zur Behandlung von Arthrose und Wirbelsäulenerkrankungen. Grundgedanke für die Entwicklung dieser Therapie war die Tatsache, dass das Protein Interleukin-1 (IL-1) einen wesentlichen Faktor bei der Entwicklung von Arthrose und dem Abbau von Knorpelsubstanz spielt. Zur Arthrosetherapie eignet sich deshalb der natürliche Gegenspieler Interleukin-1-Rezeptorantagonist (IL-1Ra). IL-1Ra wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und knorpelschützend.
Bei Arthrose kommt es zu einer Entzündung im Gelenk bzw. der Wirbelsäule. Der Stoff, der bei diesem Entzündungsprozess eine entscheidende Rolle spielt, ist Interleukin-1 (IL-1). Interleukin-1 (rote Kugeln) schädigt und zerstört die Gelenkzellen, indem es die Rezeptoren besetzt.
Interleukin-1-Rezeptorantagonist (blaue Kugeln) stoppt die Entzündung. Ist die Konzentration von IL-1Ra im Gelenk höher als die von IL-1, dockt der Arthrosehemmstoff IL-1Ra an die Rezeptoren der Gelenkinnenhaut an. Damit blockiert der Orthokin®-Wirkstoff den Zugang von Interleukin-1 (rote Kugeln) zu den Gewebezellen und macht es unschädlich. Die Gelenkzellen werden geschützt. Die Arthrose kann sich nicht weiter ausbreiten.
Der Arthroshemmstoff Interleukin-1-Rezeptorantagonist (blaue Kugel) hat die Rezeptoren der Gelenkzellen besetzt und schützt sie damit vor dem aggressiven Interleukin-1 (rote Kugel). Die Entzündung kommt zum Stillstand.
Quelle:
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