Herzlich willkommen auf meiner Homepage "Nix wie weg"
Reisen in die Ferne, obwohl Nahe und nähere Rheinregion so schön sind...
Reinhold Messmer sagte, ich möchte immer dort sein, wo ich gerade nicht bin. Wie recht er hat...
Seit über 15 Jahren verbringe ich meinen Urlaub überwiegend in Asien, insbesondere in Indonesien. Ich habe versucht, von den vielen schönen Begebenheiten und Erinnerungen einige in "Wort und Bild" zu fassen" und hier zu veröffentlichen.
Hauptreiseziel Anfang der 90er Jahre war Indonesien. Leider ist auf Grund der politischen Situation das Reisen in diesem "Kontinent" nicht mehr so uneingeschränkt und ungefährlich möglich wie damals. Eigentlich sehr schade..
Indonesien, Archipel von mehr als 17 000 Inseln, ist ein Völkergemisch von ca. 200 Millionen Menschen, die in einem Land wohnen, das größer als Europa ist.

Bali:
( Living for my soul
)
Bali, die
Insel der Träume, der Götter und Dämonen, die jeden, der einmal dort war, in
ihren Bann zieht. Trotz der Touristenströme aus aller Welt haben sich die
Balinesen Ihren Glauben (eine Sonderform des Hinduismus) bewahrt. Wenn man aus
den Touristenhochburgen heraus auf das Land geht, findet man ohne Probleme das
"alte" Bali. Die Balinesen sind auch heute noch sehr gerne bereit, die
Menschen, die sich für sie und ihrer Religion interessieren, hinter die
Kulissen schauen zu lassen und sie mit ihren Sitten und Gebräuchen vertraut zu
machen.
Die Molukken -
Gewürzinseln: ( unterwegs
)
Die Gewützinseln
sind eine kleine Gruppe von 8 Inseln, zwischen Sulawesi und Irian Jaya (dem
indonesischen Teil von Neuguinea) in der Banda-See gelegen, dort, wo das
Meer im indonesischen Archipel am tiefsten und saubersten ist. Ihre große
Bedeutung hatten die Inseln im 16. und 17. Jahrhundert, als sie Seefahrer aus
ganz Europa anzogen wegen ihrer Schätze: Muskatnuß und Nelken. Diese wurden in
Amsterdam in Gold aufgewogen. Grund genug für die Kolonialisten, viele Menschen
auf diesen Inseln umzubringen. Heute ist von alledem nur noch wenig zu sehen,
ein paar verfallene Festungen und ein paar alte Herrschaftshäuser. Ansonsten ist
es ein kleines Paradies im Meer mit herrlichen Tauchgründen, himmlischer Ruhe
und netten Menschen.
Irian-Jaya -
Nordteil von Neuguinea: (Unterwegs zu den
Korovoi)
Irian-Jaya ist den am östlichsten gelegene Teil von
Indonesien, ca. 2000 km von der Hauptstadt Jakarta entfernt. Hier leben
ca. 2 Millionen Menschen, von denen einige Stämme noch nie mit weißen
Menschen Kontakt hatten und teilweise wie in der Steinzeit leben. Von den
Indonesiern werden diese Menschen als Primitive angesehen und leider auch als
Menschen zweiter Klasse verachtet. Jedoch haben viele Stämme eine ausgeprägte
Sozialstruktur und viele interessante Sitten, von denen wir "Zivilisierten" noch
lernen können. So wird bei einem Krieg zwischen zwei rivalisierenden
Stämmen nach dem Tod des ersten Kämpfers der Krieg beendet und der Sieger
erklärt. So kann weiteres Gemetzel vermieden werden, viele Menschenleben
werden geschont.
Vielleicht sollte man in unserer Welt auch einmal die
"Kriegsherren" gegeneinander kämpfen lassen....
Indochina:
Burma:
Dieses Land hat
sich bis vor kurzem von der ges. Welt abgeschottet und konnte so als eines der
wenigen Länder noch den Buddhismus in Reinkultur bewahren.
Faszinierend ist es zu sehen, wie die Menschen für ihren Glauben
leben. Trotz der großen Armut wird reichlich für die Klöster gespendet, man
hat den Eindruck, dass alle durch ihren Glauben zufrieden sind mit dem, was sie
besitzen. Kann man das von einem Deutschen sagen ??
Laos:
Ein buddhistisches Land,
das im Vietnamkrieg eine Menge Bomben abbekommen hat, obwohl ihm nie der Krieg
erklärt worden ist. Die Laoten sind ein äußerst freundliches, aufgeschlossenes
Volk. Ihre Religion ist die Kraft zum Leben.
Vietnam:
Vietnam hat sich langsam vom Krieg erholt. Während der Norden
noch sehr ursprünglich ist, boomt es im Süden. Ho Chi Minh City ( das alte
Saigon) ist eine aufstrebende Metropole, in der die Dollars das sagen haben.
Mittelamerika: Mexico (Dietmar`s
Koffer)
Da man nicht nur nach Osten schauen sollte, sondern auch nach
Westen, haben wir uns nach langem Überlegen und Zögern entschlossen, unseren
kulturellen Horizont nach Westen und zwar nach Mittelamerika zu erweitern.